Werdegang

Geboren in Heidelberg

Ausbildung zum Steinmetz und Bildhauer

Gründung der Steinwerkstatt in Heidelberg

1995 Umzug der Werkstatt nach Bayern.

Seit 2006 selbstständiger Steinbildhauer

Schwerpunkt der Arbeit: das Spiel mit Stein und Licht

 

Philosophie

Der Akt des Schaffens ist ein Spiel. Ein immer wieder inspirierendes Spiel mit Materialien und ihren verschiedenen Möglichkeiten, die es zu erfassen, zu variieren und zu arrangieren gilt. Es ist jedes Mal anders – und stets etwas Neues. Kunst besteht für mich dabei in der Eingebung, die den schaffenden Prozess ständig begleitet, aber auch in der Fähigkeit, die gewählten Materialien so zu bearbeiten, dass ein stimmiges Ganzes entsteht, das sich ganz natürlich erklärt – aus sich selbst heraus

 

Schwerelose Objekte aus Stein, Licht und Gold

Steine werden gebrochen und auseinander gehalten – ein Spalt entsteht. Die Bruchflächen werden vergoldet, die Leuchtmittel im oberen Teil des Objekts angebracht

 

Goldreflektiertes Licht flutet aus dem Spalt im Stein und scheint im Raum zu stehen. Es entsteht ein überirdischer Effekt: Der Kopf des Objekts scheint buchstäblich auf dem Lichtfluss zu schweben. Schwerkraft wird zur Schwerelosigkeit. Gewicht und Härte des Steins lösen sich in der spielerischen Leichtigkeit des Lichts förmlich auf; die beiden Hälften scheinen sich wie Magnete abzustoßen

 

Entspannung beginnt im Auge

Im Spalt brennt ein Feuer, in dem sich buchstäblich Landschaften auftun. Das austretende Goldlicht steht mitunter wie ein erleuchteter Nebelschleier im Raum. Das warme goldene Licht beruhigt die Augen - Körperentspannung beginnt

 

Beide Komponenten – die Wucht des Steins und der feine Goldschlitz – sind höchst gegensätzliche Elemente. Dennoch harmonieren beide Materialien. Sie gehen eine lebendige Symbiose ein. Ihre archaische Wirkung ist nur scheinbar paradox. In ihrem Zusammenwirken erschaffen sie ein beruhigendes Lichtbett

 

Da Licht sehr schwer zu beschreiben und zu fotografieren ist, ist es unabdingbar, die leuchtenden Objekte unmittelbar auf sich wirken zu lassen

 

Ausstellungen und Preise seit 2008

Langenzeller Schloss, Heidelberg, Karlsruhe, München, Rearthalle Ihlienworth 2011/2013, Weilheim, Tutzing, Garmisch-Partenkirchen, Wilzhofen, Verona, Schwabach, Paris, Bernried

Publikumspreis der Schwabacher Kunsttage 2013

Seit 2008 Mitglied im KGB, dem Verein für Kunst, Gesundheit und Bildung e.V.

 

Curriculum vitae

Born in Heidelberg, Germany

Professional training and education as a stonemason and sculptor

Foundation of the stonemason workshop in Heidelberg

1995 Relocation of the workshop to Bavaria.

Freelance stone sculptor since 2006

Focus of the work: the play of light and stone

Philosophy

The act of creating is a playful game. A constantly inspiring game with materials and their various possibilities, which have to be grasped, varied and arranged. It's different every time - and always something new. For me, art consists in the inspiration that constantly accompanies the creative process, but also in the ability to work on the selected materials in such a way that a coherent whole is created which explains itself quite naturally - out of itself

Weightless objects made of stone, light and gold

Stones are cleaved and separated - a gap is created. The fracture surfaces are covered in gold and are illuminated from within

 

Gold-reflected light floods from the gap in the stone and pours into it's surroundings. An unearthly effect is created: the upper part of the object literally appears to float on the flow of light. Gravity disintegrates becomes weightlessness. The weight and hardness of the stone seem to dissolve into the playful lightness of the light; the two halves seem to repel each other like opposing magnets attracted by the illumination

Relaxation begins in the eye

A fire burns in the gap in which landscapes open up. The emerging gold light sometimes stands like an illuminated veil of mist in the room. The warm golden light relaxes the eye. The relaxation of the body begins

Both components - the mass of the stone and the ethereal golden gap - are highly contradicting elements. Nevertheless, both materials harmonize. They enter into a lively symbiosis. Their archaic effect is only apparently paradoxical. In their interaction, they create a calming sea of light

 

Since light is very difficult to describe and photograph, it is essential to let the luminous objects have an immediate effect - don't look touch

Exhibitions and awards since 2008

Langenzeller Castle, Heidelberg, Karlsruhe, Munich, Rearthalle Ihlienworth 2011/2013, Weilheim, Tutzing, Garmisch-Partenkirchen, Wilzhofen, Verona, Schwabach, Paris, Bernried

Audience Award of the Schwabacher Art Days 2013

Since 2008 member of the KGB, the association for art, health and education e.V.



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